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Diese Rubrik soll Euch die Grundlagen vermitteln, wie man ein Snowscoot
richtig fährt.
Das Snowscoot unterscheidet sich ganz wesentlich von anderen herkömmlichen
Wintersportgeräten. Grundbestandteile des Snowscoots sind der
Rahmen und ein Lenker ohne Bremsen. Viele Leute denken daher, es sei
schwierig zu lernen.
Dem ist nicht so:
Snowscooting ist die Wintersportart, die am einfachsten zu lernen
ist.
Schon mit wenigen Abfahrten auf einer nicht zu steilen Piste, kann
man mit dem Snowscoot umgehen; lernt die Fahreigenschaften des Gerätes
kennen.
Ihr fragt Euch jetzt sicher, warum wir eine solche Rubrik haben, wenn
unser Sport so einfach zu lernen ist. Ganz einfach: Gute Tipps erleichtern
den Anfang!
Tipps zum Snowscooting:
- Erste Schritte und wie man richtig bremst
- Wie man richtig liftet
- weitere Tipps
Kurven fahren, drehen und bremsen:
Der Lenker dient als Unterstützung beim Kurvenfahren und drehen;
die beiden Boards müssen beim drehen immer in einer Linie stehen.
Wie man auf einem Snowscoot steht, ist sehr einfach: Man stellt sich
hinter den Lenker, die Arme und die Knie werden leicht gebeugt. Dann
stellt man die Füße in die Fußschlaufe, so dass beide
Füße parallel zum hinteren Brett stehen. Die Fußschlaufe
bietet diverse Einstellungsmöglichkeiten. Die mitgelieferte Fangleine
wird mit dem einen Ende am Snowscoot und mit dem anderen Ende am Bein
befestigt. Fertig!
Doch bevor man gleich mit dem Lift den Berg rauf will, sollte man
an einem, neben der Piste gelegenen Bereich, erstmal üben.
Arme und Beine sollten meist immer gebeugt sein. Um eine Kurve zu
fahren, lenkt man und dreht mit Hilfe des hinteren Boards in das Snowscoot
in die gewünschte Position. In schneller gefahrenen Kurven hält
sich das Snowscoot alleine durch die Kanten, besser gesagt (wie beim
Motorradfahren) durch Gewichtsverlagerung in die entsprechende Richtung.
Die Füße sollten möglichst immer in der Fußschlaufe
bleiben um somit ein stabiles Gleichgewicht zu garantieren.
Bremsen ist sehr einfach:
Durch drehen des Snowscoots gegen die Fahrtrichtung und den Bremsvorgang
uaf den Kanten kommt das Snowscoot sehr schnell zum Stehen. Geschafft?
Dann bist du bereit für den Lift!
Richtig Lift fahren:
Schlepplift:
Bei einem Schlepplift liftet man im Grunde genommen wie Skifahrer
auch.
Man stellt sich in Position, ein Fuß ist in der Fußschlaufe,
eine Hand ist am Lenker,
die andere greift den Bügel. Bügelunterseite geht an die
Unterschenkel. Sobald der Lift anzieht, greift man den Lenker mit
der anderen Hand und stellt den anderen Fuß in die Fußschlaufe
.......los gehts!
Oben angekommen, sollte man die Ausstiegsstelle zügig verlassen.
Sessellift:
Mit dem Sessellift ist es noch einfacher zu liften. Zu Anfang sollte
man sich eine nicht zu steile Abfahrt aussuchen. Bei den meisten Liftstationen
in Deutschland und Österreich ist es Pflicht die Fangleine zu
tragen.
Ein Fuß bleibt ausserhalb der Fußschlaufe; beide Hände
bleiben am Lenker. Wenn der Sessellift nun kommt, setzt man sich,
lehnt sich etwas zurück und findet die richtige Sitzposition.
Anschließend nimmt man eine Hand vom Lenker und zieht den Sicherheitsbügel
am Sessellift runter und greift anschließend wieder den Lenker.Schon
kann man sich gemütlich zurücklehenen und dem Gipfel entgegenfahren.
Vorteil des Sesseliftes:
Es ist nicht nur einfacher, auch ein Flirt mit dem weiblichen Geschlecht
kommt nicht zu kurz.
Oben angekommen, öffnet man den Sicherheitbügel, steigt
mit dem Fuß wieder in die Fußschlaufe und lässt sich
aus dem Lift gleiten.
Sicherheits-Tipps:
Es ist immer ratsam, Protektoren und Helm zu tragen (z.B. Dainese
oder vergleichbare aus dem Mountainbike-Downhillbereich), da diese
bei Stürzen vor Verletzungen schützen.
Teilt Eure Kräfte ein, so dass ihr sicher den Berg runter kommt
und vermeidet „Kamikaze-Fahrten“. Beachtet die Sicherheitshinweise
der entsprechenden Ski-Station
Somit habt ihr nun alle Sicherheits-Tipps, die es Euch ermöglichen,
das Snowscoot für Euch zu entdecken...........
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